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Prämissen für einen guten Internetauftritt

 

Nutzer- bzw. Kundenbedürfnisse berücksichtigen

  • Schlüssiges Gesamtkonzept:
    Inhalt und Usability gehen vor gestalterischen Spielereien. Der Besucher legt mehr Wert auf hochwertige Inhalte als auf multimediale Effekte. Der Erfolg einer Website hängt also nicht davon ab, ob möglichst viele Java-Applets oder sonstige Spielereien wie Hintergrundmusik, etc. eingebaut sind. Im Gegenteil, verfügt der Nutzer nicht über entsprechende Rechnerkapazität oder das technische Equipment, wirken solche Spielereien eher kontraproduktiv. Entscheidend ist vielmehr, ob die Site dem Nutzer einen entsprechenden Mehrwert bietet.

  • Content ist King:
    Das beweisen auch Studien. Hauptanwendung im "www" ist die Informationssuche. Daher bietet eine Online-Präsenz, die lediglich aus Eigenreklame besteht, dem Besucher keinen erkennbaren Nutzen. Findet er aber wertvolle Informationen und Inhalte, wird gegenüber dem Anbieter zwangsläufig Loyalität und Vertrauen aufgebaut. Darüber hinaus sind Informationen „Futter für Suchmaschinen", sowie die Grundlage für "Empfehlungen". Untersuchungen darüber, wie Sites von Nutzern gefunden werden, zeigen, dass hier Empfehlungen von Freunden und Bekannten eine große Rolle spielen.

  • Laufende Erfolgskontrolle:
    Das Internet ist ein schnelllebiges, hochdynamisches Umfeld mit ständigen Veränderungen. Was heute hipp ist, kann morgen schon Schnee von gestern sein. Konzept und Gestaltung müssen deshalb im Rahmen einer laufenden Erfolgskontrolle regelmäßig überprüft werden.
     

Optimale Benutzerführung - die wichtigsten Grundregeln

  • Navigation

  • Hierarchische Strukturen sind leichter erfassbar als zu stark vernetzte Strukturen.

  • Navigationselemente sollten generell an der gleichen Stelle platziert sein.

  • Standard-Hilfestellungen hinsichtlich der Navigation sind der Homebutton, eine Sitemap, eine Suchfunktion.

  • Links sollten eindeutig durchgängig als solche erkennbar sein und bereits besuchte Links entsprechend gekennzeichnet werden.

  • Um nur einige zu nennen...

  • Usability
  • Darstellung nicht zu textlastig.

  • Seiten nicht zu lang (Scrollen-müssen reduzieren).

  • Die Struktur ist klar und übersichtlich.

  • Flache Hierarchie (der Nutzer sollte mit möglichst wenigen Clicks ans Ziel gelangen).

  • Um nur einige zu nennen...
     

CI/CD

  • Wiedererkennungswerte schaffen
    Das Corporate Design ist ein wichtiger Baustein der Corporate Identity. Es dokumentiert die Firmenidentität nach innen und außen. Es regelt die Gestaltungsrichtlinien und Schreibweisen des gesamten Unternehmensauftrittes. Dazu zählt neben Broschüren, Drucksachen, Anzeigen etc. auch der Internet-Auftritt. Orientiert sich die Gestaltung des Internet-Auftritts am Corporate Design eines Unternehmens, können zusätzliche Wiedererkennungswerte geschaffen werden.

  • Styleguide:
    In der Regel wird hierzu ein Styleguide definiert, der auf sämtliche Seiten des Online-Angebotes angewendet wird und sicherstellt, dass alle Seiten „gleich" aussehen. Dies hilft dem User bei der Orientierung innerhalb des Informationsangebotes.
    Er regelt

  • Typografie

  • Verwendete Bilder (Bildsprache)

  • Seitenaufbau (Überschriftengrößen und -farben, Platzierung und Größe verwendeter Bilder, etc.)

  • Gestaltung, Platzierung und Funktion von Buttons und Icons

  • Um nur einige zu nennen...
     

Texte für Online-Publikation optimieren

Eine Eye-tracking-Studie des US-amerikanischen Poynter Instituts belegt, dass fast alle Benutzer von Web-Seiten zuerst auf den Text schauen. Erst danach werden Bilder und Grafiken betrachtet. Gute Texte sind also wichtiger als bunte Bilder.

Hinzu kommt, dass die Lesegeschwindigkeit am Bildschirm gegenüber klassischen Printmedien auf ¼ reduziert ist. Aus dieser Erkenntnis leitet sich die 4:1-Regel ab. Sie besagt, dass der Nutzer Informationen am Bildschirm vier Mal langsamer liest als auf Papier. Im Umkehrschluss bedeutet das: nicht einfach „Papier" einstellen, sondern die Texte entsprechend sorgfältig aufbereiten. Ich muss im Internet 4 Mal besser sein, um den Aufwand (des Nutzers) zu rechtfertigen.

Wie nun liest der Nutzer?. Er überfliegt die Texte („scannt" sie auf der Suche nach Schlüsselwörtern) und orientiert sich an Überschriften oder Hervorhebungen. Grundregeln für eine optimierte Textarchitektur sind deshalb:

  • Klare, verständliche Sprache

  • Kurze, prägnante Texte

  • Bei umfangreichen Texten wird durch kurze Ankündigungstexte (Teaser) auf das gesamte Informationsangebot neugierig gemacht.

  • Wichtiges gehört an den Absatzanfang. Jeder Absatz enthält nur ein Kernargument und umfasst nicht mehr als 14 Zeilen. Die zentralen Aussagen sind hervorgehoben.

  • Zeilenlänge: 35-40 Zeichen

  • Um nur einige zu nennen...
     

Interaktivität des Mediums nutzen

Das Internet bietet nicht nur die Möglichkeit, aktuelle Inhalte einer sehr großen Nutzerzahl zur Verfügung zu stellen, sondern ermöglicht auch den interaktiven (zweiseitigen) Dialog mit dem Kunden. Klassische Beispiele sind hier Experten-Chats, Diskussionsforen oder Feedback-Möglichkeiten.

Diese Features fördern Erkenntnisse über die Besucher und seine Wünsche zu Tage, die auch eine Art Marktforschung erlauben.

Eine nicht unerhebliche Rolle spielt dabei die eMail-Kommunikation. Hier gilt es einige Regeln zu beachten: der Nutzer im Internet ist es gewohnt, seine Informationen schnell zu bekommen. Ein Klick auf die Download-Seite und schon erhält er die gewünschte Info-Broschüre. Ähnlich schnell erwartet er eine Reaktion auf seine eMail. Eine rasche Beantwortung eingehender eMails (Faustregel: innerhalb 24 Std.) ist sicher zu stellen.
 

Aktualität sicher stellen

Die Aktualität von Inhalten ist wiederum ein wichtiger Anreiz für wiederholte Besuche der Website und sorgt für Traffic. So steht dem Erfolg ihrer Homepage nichts mehr im Wege.

Deshalb sollten Sie sich bereits im Vorfeld überlegen, wie Sie neue, aktuelle Informationsangebote für das Internet auch organisatorisch sicherstellen können. Ein Beispiel hierfür können regelmäßige Redaktionskonferenzen sein, oder auch regelmäßige Veranstaltungen, z.B. Vertriebsmeetings etc., die hierfür Ideengeber sein können.

Und vor allem sollten Sie in der Lage sein, aktuelle Angebote, News, etc. jederzeit selbst aktualisieren zu können und nicht bei jeder noch so kleinen Änderung die „Agentur" benötigen.
 

Bei Suchmaschinen eintragen

Neben persönlichen Empfehlungen spielen Suchmaschinen eine entscheidende Rolle, ob Ihre Seite gefunden wird oder nicht. Im Rahmen eines Suchmaschinen-Marketings sollte Ihre Site bei den wichtigsten Suchmaschinen eingetragen werden. Ob Sie gefunden werden? Testen Sie es selbst.
 

Sicherheit gewährleisten

Wird über das Web verkauft, müssen kritische Transaktionen (Transfer von Bankdaten, Passwörtern, etc.) innerhalb eines gesicherten Bereiches abgewickelt werden. Betrügereien stünde sonst Tür und Tor offen.
 

Professionell programmiert - das erkennen Sie daran, dass

  • Bilder und Grafiken, aber auch die Seiten selbst auf minimale Ladezeiten optimiert sind.

  • nicht mit „WYSIWYG"(What you see is what you get)-Editoren, sondern „händisch" im HTML-Code bzw. in PHP programmiert wurde.

  • die für die jeweilige Anwendung optimalen Programmiercodes (PHP, CSS, DHTML, Perl, SQL, etc.) verwendet wruden.

  • Inhalte von Navigation und Gestaltung trennt sind.

  • Dynamische Inhalte und webbasierte Datenbankanwendungen z.B. für Shop-Systeme, Angebotsseiten, etc.) integriert werden.

 

Begleitende Marketingaktionen durchführen

Online-Inhalt werden auch Off-line bekannt gemacht. Schließlich müssen Ihre Kunden und Interessenten von Ihrem neuen Informationsangebot im Internet erfahren.